Atik 16IC-HS - Aufnahmen
Dieser Beitrag geht auf die Stärken der Atik 16IC-HS in der praktischen "Arbeit" am Teleskop ein. Es werden nacheinander verschiedene Objektkategorien gezeigt, die mit dieser Kamera an verschiedenen Teleskopen gemacht wurden. Jede Aufnahme ist ausführlich kommentiert, so daß sich ein sehr guter Überblick über das Können dieser Kamera verschaffen läßt.
Wann wird es endlich wieder Himmel? Seit Monaten fast jedes mal das gleiche Spiel: Am Abend eines der seltenen sonnigen Tagen pünktlich zu Beginn der Dunkelheit Bewölkungsaufzug. So markieren die gezeigten Aufnahmen immer noch nicht ganz die in dieser Kamera steckenden Möglichkeiten.
• Planetarische Nebel
Hierbei handelt es
sich um Himmelsobjekte, die meist eine recht kleine Ausdehnung haben und daher auch bei nicht
allzu kurzen Brennweiten noch gut auf den kleinen Chip passen. Planetarische Nebel sind oft
relativ flächenschwach, haben aber meist einen recht hellen, meist kräftig blau leuchtenden
Zentralstern darin. Um beides gut darstellen zu können, ist es wichtig, sich die Belichtungszeit
sehr gut zu überlegen. Auch der Einsatz von schmalbandigen Interferenzfiltern wird sich wegen
der meist starken Emissionslinien des Nebels im H α und / oder [O III] lohnen.
Übrigens - M97 ist ein "First Light", also kein Bild, welches die Möglichkeiten dieser Kamera
völlig ausreizt, sondern eins das ohne vorhergehende Übung mal auf die Schnelle geschossen wurde.
Und das bei nicht gerade guten Bedingungen.![]() 660×494, 20.472 Bytes ![]() | Eulennebel M97 [NGC 3587]Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-05-12 21:38 UTC Teleskop: Celestron C14 Öffnung: 356 mm Brennweite: 2500 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/7,0 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 900s Stacking: Einzelaufnahme Belichtung eff: 900,0s Bias/Rauschen: 2187 ADU / 87 (84,7) RMS Vb: 197 × Theor. Grenzgröße 19,4 mag Theor. Grenz-FH 23,6 mag/"² Bildfeld: 6,72' × 5,03' Abbildungsmaßstab 0,61" / 0,37"² / 486,7 AE pro Pixel Info: First Light der neuen Astrokamera Atik 16IC-HS am "Schleiereulennebel": Nach zweiwöchigem Regenwetter nun endlich wieder klarer Himmel über Bad Tölz. Leider nicht am Stück, denn es zogen während der Belichtungen immer wieder teils ganz schön dichte Schleierwolken durch. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß selbst nach 15 Minuten Belichtungszeit nur wenige Photonen den Weg zum Kamerachip gefunden haben. Bei bester Transparenz und mehreren Aufnahmen hätte das Ergebnis wohl völlig anders ausgesehen... |
![]() 659×494, 32.760 Bytes ![]() | M97 mit weniger BrennweiteAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-05-18 22:25 UTC Teleskop: Celestron C14 Öffnung: 356 mm Brennweite: 1612 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,5 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz Belichtung: 478s Stacking: 6 (2×RGB) Belichtung eff: 1.170,9s Bias/Rauschen: 1200 ADU / 60 (61,0) RMS Vb: 127 × Theor. Grenzgröße 21,5 mag Theor. Grenz-FH 25,9 mag/"² Bildfeld: 10,40' × 7,80' Abbildungsmaßstab 0,95" / 0,90"² / 754,8 AE pro Pixel Info: Den doch recht großen Eulennebel sollte man mit etwas weniger Brennweite genießen. Das bringt deutlich mehr Licht und vor allem ein paar Umgebungssterne ins Blickfeld. Enstanden ist diese Aufnahme unter sehr guten Bedingungen, sowohl was die Transparenz als auch das Seeing betrifft. Die unterschiedliche Aufnahmedauer für die einzelnen Farbkanäle geben recht genau die wellenlängenabhängige Empfindlichkeit des CCD-Sensors wieder. Für den L-Kanal wurden die Aufnahmen für die drei Farbkanäle gestackt, was eine deutliche Verminderung des Restrauschens brachte. Die oben angegebene Belichtungszeit ist als durchschnittliche (aufgeteilte) Belichtungszeit für die Farbkanäle zu verstehen. |
![]() 659×494, 16.384 Bytes ![]() | M57 mit der AstrokameraAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-05-13 00:55 UTC Teleskop: Celestron C14 Öffnung: 356 mm Brennweite: 2463 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/6,9 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz Belichtung: 300s Stacking: 3 Belichtung eff: 519,6s Bias/Rauschen: 550 ADU / 38 (37,9) RMS Vb: 194 × Theor. Grenzgröße 18,5 mag Theor. Grenz-FH 22,5 mag/"² Bildfeld: 6,81' × 5,10' Abbildungsmaßstab 0,62" / 0,38"² / 437,0 AE pro Pixel Info: Weit besser gelingen solche Aufnahmen, wenn man sich etwas Zeit für die Belichtung nimmt. In diesem Falle wurde für R, G und B jeweils 1 Bild aufgenommen, wobei die Summe dieser Bilder zusätzlich als L-Kanal mit vermindertem Rauschen diente. Mit der frisch erworbenen Kamera, die am Aufnahmetag ihr "First Light" hatte, mußten erst mal einiges an Testbildern aufgenommen werden, um die idealen Belichtungszeiten zukünftiger Aufnahmen besser bestimmen zu können. So habe ich vorläufig auf das Stacken vieler Einzelaufnahmen verzichtet. |
![]() 600×416, 32.729 Bytes ![]() 512×400, 36.830 Bytes ![]() 512×400, 40.960 Bytes ![]() | Helixnebel NGC 7293Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-07-26 01:31 UTC Teleskop: Meade Sucher 50/180 Öffnung: 50 mm Brennweite: 180 mm Öffnungsverh.: f/3,6 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz Belichtung: 60s Stacking: 74 (R+G+B) Belichtung eff: 516,1s Bias/Rauschen: 850 ADU / 50 (49,9) RMS Vb: 14 × Theor. Grenzgröße 17,5 mag Theor. Grenz-FH 26,3 mag/"² Bildfeld: 84,80' × 58,79' Abbildungsmaßstab 8,48" / 71,91"² / 0,027 Lj pro Pixel Info: Ein so lichtschwaches Objekt wie NGC 7293 mit derart winziger Öffnung aufzunehmen klingt abenteuerlich. Jedoch ist für die Helligkeit flächiger Objekte nur das Öffnungsverhältnis entscheidend, nicht die pure Öffnung als solche. Und diese ist mit f/3,6 doch recht üppig. Die Abbildung des nochmals deutlich lichtschwächeren Halos um diesen Nebel herum verlangt jedoch nach noch vielen weiteren Photonen, die im kommenden Herbst noch gesammelt werden, so es die Witterung zuläßt. Für das 2. Bild kamen noch einmal 72 Aufnahmen im Hα und 133 Afnahmen im O-III hinzu. Erzeugt wurde ein H α-RG[OIII]B - Komposit, welches doch einiges mehr an Detail zeigt. Und nochmal 92 Aufnahmen im Hα für das 3. Bild am 15.10.2007 bei recht guten Bedingungen. Nun zeigt sich der Außenbereich vom Helixnebel noch etwas deutlicher. |
![]() 659×494, 16.338 Bytes ![]() | NGC 1535 LRGBAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-01-08 20:30 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 2384 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/9,4 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 10s Stacking: 158 aus 500, handverlesen Belichtung eff: 125,7s Bias/Rauschen: 320 ADU / 26 (25,1) RMS Vb: 187 × Theor. Grenzgröße 17,5 mag Theor. Grenz-FH 22,0 mag/"² Bildfeld: 7,03' × 5,27' Abbildungsmaßstab 0,64" / 0,41"² / 422,0 AE pro Pixel Info: Das schlechte Seeing machte eine Vielzahl relativ kurz belichteter Einzelaufnahmen nötig, von denen nicht einmal die Hälfte überhaupt brauchbar waren. Trotzdem blieb noch einiges mehr an Licht übrig als auf der Ablichtung mit der Webcam. Die Schwarz-Weißaufnahme wurde mit der Farbaufnahme vom Vorjahr zu einem LRGB kombiniert. |
![]() 659×494, 40.801 Bytes ![]() | Medusanebel Abell 21Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-13 19:16 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz + Schmalbandfilter Belichtung: 30s Stacking: 166 (Hα+OIII+R+G+B) Belichtung eff: 386,5s Bias/Rauschen: 460 ADU / 33 (33,5) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 20,5 mag Theor. Grenz-FH 25,0 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 675,0 AE pro Pixel Info: Die Bildbearbeitung habe ich zweigeteilt: Hα und OIII für den Nebel und ein "klassisches", kurzbelichtetes RGB für das Sternfeld, auf dem der Nebel praktisch nicht zu sehen war, wurden getrennt voneinander bearbeitet und erst hinterher zu einem Ganzen zusammengefügt. |
![]() 659×494, 24.264 Bytes ![]() | Abell 24 tief belichtetAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-24 19:43 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz + Hα Belichtung: 1200s Stacking: 10 Belichtung eff: 3.794,7s Bias/Rauschen: 540 ADU / 36 (37,4) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 24,0 mag Theor. Grenz-FH 29,2 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 450,0 AE pro Pixel Info: Beste Bedingungen für eine extrem tiefe Ausbelichtung dieses doch eher lichtschwachen PN an diesem warmen Februarsonntag in Hα. 20 Minuten Belichtungszeit waren kein Problem, denn der Mond hatte sich schon weit nach Südosten zurückgezogen und störte die Aufnahmen nicht mehr. Die 10 Belichtungen wurden der Aufnahme vom Vortag hinzugefügt. Nun leuchtet der Nebel richtig hell, "verschluckt" aber etwas die Sternchen in ihm. |
![]() 659×494, 65.466 Bytes ![]() | Abell 33 mit O-III-FilterAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-25 23:08 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz + O-III Belichtung: 600s Stacking: 16 Belichtung eff: 2.400,0s Bias/Rauschen: 825 ADU / 50 (49,0) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 23,1 mag Theor. Grenz-FH 28,2 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 1.214,9 AE pro Pixel Info: Die sehr erfreulichen Bedingungen zum Aufnahmezeitpunkt verleiteten zu extrem langen Belichtungszeiten. Doch im Hinblick darauf, daß im weiteren Verlauf der Mond dann doch noch "um die Ecke" kommt, habe ich es bei 10 Minuten pro Einzelbelichtung gelassen und war im Nachhinein froh darüber. Die gezeigte Aufnahme wurde mit der Sternfeldaufnahme vom Vortag kombiniert und zeigt sehr schön den kräftig blau leuchtenden Zentralstern (14,9 mag). Wegen dem großen Abstand zum Leitstern konnte der Nebel nicht mittig im Bildfeld der Kamera dargestellt werden. Die große Ähnlichkeit mit dem Eulennebel machte mich sehr neugierig auf eine tiefe Ausbelichtung im Hα-Licht, jedoch aus o.g. Gründen mit sehr magerem Ergebnis. |
• Kugelsternhaufen
Bei solchen
Himmelsobjekten kommt es darauf an, möglichst präzise zu belichten. Denn einerseits soll
der Kern nicht ausbrennen und andererseits sollen auch die lichtschwachen Sterne in den
Randbereichen des Kugelsternhaufens noch deutlich abgebildet werden. Dies erfordert einen
sehr großen Dynamikumfang, den eine Einzelbelichtung trotz der beachtlichen 7 mag nicht
liefern kann. Nach ca. 250 Einzelaufnahmen sind es aber bereits schon rund 10 mag und
lösen den Kugelhaufen bis in den Kern hinein sauber auf ("grieseliger Kern").![]() 659×494, 65.304 Bytes ![]() | M 2 tiefer belichtetAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-09-23 23:09 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1000 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/3,9 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 10s Stacking: 256 Belichtung eff: 160,0s Bias/Rauschen: 2080 ADU / 82 (82,5) RMS Vb: 79 × Theor. Grenzgröße 19,0 mag Theor. Grenz-FH 23,4 mag/"² Bildfeld: 16,76' × 12,57' Abbildungsmaßstab 1,53" / 2,33"² / 0,278 Lj pro Pixel Info: Gutes Seeing und - trotz reichlich Mondlicht - eine gute Durchsicht macht mit einer ungewöhnlich großen Anzahl relativ kurzbelichteter Einzelaufnahmen eine tiefe Ausbelichtung dieses schönen Kugelsternhaufens möglich ohne den Kernbereich dabei auch nur ansatzweise auszubrennen. |
![]() 659×494, 65.347 Bytes ![]() | M 5 tief belichtetAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-03-09 02:28 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 30s Stacking: 220 Belichtung eff: 445,0s Bias/Rauschen: 628 ADU / 40 (41,4) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 21,9 mag Theor. Grenz-FH 25,4 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 0,162 Lj pro Pixel Info: Fast 2 Stunden Gesamtbelichtungszeit für einen der hellsten Kugelsternhaufen? Das mag übertrieben klingen, die hohe Anzahl der Einzelbelichtungen steigert jedoch den Dynamikumfang des Summenbilds beträchtlich und zeigt Sterne bis zu 21 mag neben dem hellsten Vordergrundstern im Bildfeld der Kamera mit 11,56 mag ohne den Kern auszubrennen. Geschärft wurde mit einer Kombination aus Unscharfer Maske, Entfaltung und DDP, alles jedoch nur sehr leicht da das Summenbild wegen dem guten Seeing schon recht scharf war. Die Helligkeitsskalierung ist logarithmisch. Die Farbe stammt von der Aufnahme aus dem Vorjahr. |
![]() 659×494, 65.460 Bytes ![]() | M 12 mit der AstrokameraAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-05-24 00:30 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1075 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,2 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz Belichtung: 10s Stacking: 210 (R+G+B) Belichtung eff: 144,9s Vb: 85 × Bildfeld: 15,59' × 11,69' Abbildungsmaßstab 1,42" / 2,02"² / 0,110 Lj pro Pixel Info: 10s war für M 12 die ideale Belichtungszeit. Der hellste Stern (ca. 11 mag) in diesem Kugelhaufen wurde auf den hellsten Einzelaufnahmen ganz leicht gesättigt, wurde aber so gerade eben noch punktförmig dargestellt. 210 aufaddierte Einzelaufnahmen sorgten dann für sehr viel Licht im ansonsten nicht so strahlend hellen M 12. Der Komafehler in den beiden unteren Ecken (großes Bild), der sich im blauen Licht am stärksten bemerkbar macht, bedarf noch einer gründlichen Ursachenforschung. |
![]() 659×494, 85.994 Bytes ![]() 659×494, 81.863 Bytes ![]() | M 14 länger belichtetAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-06-07 22:32 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1075 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,2 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 10s Stacking: 40 aus 65 Belichtung eff: 63,2s Vb: 85 × Theor. Grenzgröße 18,5 mag Theor. Grenz-FH 23,7 mag/"² Bildfeld: 15,59' × 11,69' Abbildungsmaßstab 1,42" / 2,02"² / 0,209 Lj pro Pixel Info: Einfach unglaublich was der doch eher unscheinbare M 14 hermacht, wenn man ihn nur 40 × 10 s lang belichtet und man eine Wolkenlücke erwischt, in der ein recht klarer Himmel zu sehen ist. Doch nur wenig später vereitelte eine schnell aufziehende dichte Bewölkung die anschließenden Belichtungen für RGB... 2. Bild: Am 20.6.2007 - nach 2 Wochen ständig bedecktem Nachthimmel - war gegen Ende der Dämmerung kurz nach 23 Uhr für kurze Zeit sowas wie ein klarer Himmel zu sehen. Zeit genug für eine schnelle RGB-Aufnahme, bevor es sich wieder zuzog. Zusammen mit der recht gut gelungenen Schwarz-Weiß-Aufnahme konnte endlich ein L-RGB von diesem hübschen Kugelsternhaufen angefertigt werden. |
• Gasnebel
Auch hier ist ein enormer
Dynamikumfang erfoderlich, denn die meist recht hellen Sterne in einem Gasnebel sollen noch
einigermaßen punktförmig dargestellt werden, und andererseits will man von den feineren
Nebelstrukturen schließlich auch noch etwas sehen. Bei vielen Emissionsnebeln (nicht
Reflexionsnebel!) ist der Einsatz von einem schmalbandigen H α-Filter fast unverzichtbar.
Ein Nachteil dieser Kamera darf an dieser Stelle jedoch nicht verschwiegen werden: Auf den
recht kleinen Chip passen bei angemessener Brennweite nur die kleineren Gasnebel.![]() 659×494, 32.745 Bytes ![]() | M16 mit SchmalbandfilterAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-06-28 23:27 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz + Hα Belichtung: 30s Stacking: 127 Belichtung eff: 338,1s Bias/Rauschen: 769 ADU / 45 (47,0) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 19,7 mag Theor. Grenz-FH 24,8 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 0,050 Lj pro Pixel Info: Nächtlicher Dunst und immer wieder einzelne Schleierwolken prägen das Wettergeschehen in diesem Sommer, so liegt die gemessene Grenzhelligkeit nur bei 20 mag. Die Hα-Aufnahmen wurde am 22.6. aufgenommen und dem L-Kanal hinzugefügt. Um die hellen O-Sterne mit noch halbwegs geringem Radius und in der korrekten Farbe darstellen zu können, habe ich für die Farbkanäle noch einige kurzbelichtete, ungebinnte Farbaufnahmen gemacht. Die Aufnahme ist exakt genordet. |
![]() 659×494, 32.759 Bytes ![]() | M 17 mit der CCDAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-07-16 23:05 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1075 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,2 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz Belichtung: 10s Stacking: 114 (nur Rot) Belichtung eff: 106,8s Vb: 85 × Theor. Grenzgröße 18,8 mag Theor. Grenz-FH 23,5 mag/"² Bildfeld: 15,59' × 11,69' Abbildungsmaßstab 1,42" / 2,02"² / 0,041 Lj pro Pixel Info: Selbst bei nicht ganz optimalen Bedingungen bezüglich Seeing und Transparenz lassen sich mit relativ kurzen Belichtungszeiten hervorragende Aufnahmen von diesem hellen Gasnebel anfertigen. Das Bild ist ein R-RGB-Komposit, denn der überwiegend rot leuchtende Nebel zeigt dort die mit Abstand üppigste Detailfülle. Die etwas ins "gelblich-rosa" abgedriftete Farbtönung ist echt und rührt daher, daß diese Gaswolken im Grünen und sogar ein wenig im Blauen durchaus noch eine nicht unerhebliche Leuchtkraft haben. |
![]() 494×659, 40.560 Bytes ![]() 388×519, 8.035 Bytes ![]() | M 20 mit SchmalbandfilterAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-07-04 21:51 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz + Hα Belichtung: 30s Stacking: 86 Belichtung eff: 278,2s Bias/Rauschen: 860 ADU / 48 (50,2) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 19,7 mag Theor. Grenz-FH 24,7 mag/"² Bildfeld: 12,08' × 16,12' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 1.196,9 AE pro Pixel Info: Die "Einzelteile" der gezeigten Aufnahme entstanden an 3 verschiedenen Tagen, wobei immer wieder wegen aufziehender Wolken abgebrochen werden mußte. Dann war es endlich am 4.7. lange genug klar, um die letzten Aufnahmen für L und B anzufertigen. Die recht ordentliche Transparenz machte eine gemessene Grenzhelligkeit von immerhin 20,1 mag möglich. Zusätzlich habe ich dann, um das "Zentralsternsystem" sauber abbilden zu können, dieses ... ... für das 2. Bild mit knapp 3 m Brennweite im Infrarot aufgenommen. Es zeigt alle 6 Komponenten, wobei C und D wegen des geringen Abstands und des nicht allzu guten Seeings trotz sehr starker Schärfung nur sehr schwer zu trennen sind. Visuell waren zum Aufnahmezeitpunkt nur 5 Komponenten "drin". |
![]() 659×494, 32.641 Bytes ![]() 659×494, 32.099 Bytes ![]() | Messier 78 LRGBAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-11-28 22:57 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 10s Stacking: 510 Belichtung eff: 225,8s Bias/Rauschen: 885 ADU / 50 (51,1) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 19,7 mag Theor. Grenz-FH 24,1 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 720,0 AE pro Pixel Info: Nun kommt der Orion, die absolute Spielwiese für uns Astrofotografen, langsam wieder in Reichweite. Reichlich Licht vom nur 46° entfernten Mond sorgte für einen nicht allzu dunklen Hintergrund, was die Belichtungszeit auf 10s begrenzte. Viel mehr sollten es auch garnicht sein, denn das würde den Zentralbereich um die beiden hellen Sterne und diese selbst bereits ausbrennen. Da so ein Gasnebel von seiner Farbe lebt, ist auf alle Fälle noch ein RGB geplant. 2. Bild: Am 27.12.2007 kamen abgesehen vom Mondlicht unter sehr guten Bedingungen noch viele kurzbelichtete Aufnahmen für die Farbkanäle hinzu. Die Farbaufnahmen waren derart knackig scharf, daß sie zum Luminanzkanal hinzugestackt werden konnten. |
![]() 480×640, 32.767 Bytes ![]() 494×659, 32.765 Bytes ![]() | NGC 1999 im EmissionsnebelAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-01-25 20:46 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz + Schmalbandfilter Belichtung: 20s Stacking: 90 (L) Belichtung eff: 189,7s Bias/Rauschen: 1000 ADU / 56 (54,9) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 15,8 mag Theor. Grenz-FH 22,0 mag/"² Bildfeld: 11,74' × 15,65' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 675,0 AE pro Pixel Info: Unter etwas suboptimalen Bedingungen entstand die links gezeigte Aufnahme. Neben schlechtem Seeing und nur mäßiger Transparenz stieg auch der "Fast-Vollmond" gerade über den Horizont. Aber man darf bei unserem Wetter ja nicht wählerisch sein... Für die Abbildung des Emissionsnebels, in den NGC 1999 eingebettet ist, sorgten 10 lang belichtete Ablichtungen im Hα (2. Bild), die sowohl dem L- als auch dem Rotkanal hinzugefügt wurden. So können die beiden Herbig-Haro-Objekte sauber dargestellt werden, die im Hα (aber nicht ausschließlich dort) besonders intensiv leuchten. Die Quelle der HH-Objekte (siehe Markierung) ist auch bei dieser tieferen Belichtung nicht zu sehen, da sie sich hinter einer » Dunkelwolke befindet. |
![]() 659×494, 32.722 Bytes ![]() ![]() | Konusnebel bei NGC 2264Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-12 19:47 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz + Schmalbandfilter Belichtung: 600s Stacking: 14 Belichtung eff: 2.245,0s Bias/Rauschen: 495 ADU / 36 (35,3) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 22,4 mag Theor. Grenz-FH 27,6 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 1.079,9 AE pro Pixel Info: Dagegen ist der Konusnebel mit einer Astrokamera und bei Verwendung von Schmalbandfiltern sehr gut darstellbar. Das aufwendige HII-HIIRGB-Komposit entstand bei sehr guten Bedingungen, der zunehmende und recht hoch stehende "1/3-Mond" störte die schmalbandige Aufnahme nicht im geringsten. Das 2. Bild zeigt den Leitstern - es ist ein hübscher Doppelstern! Überraschenderweise konnte der Autoguider gut damit umgehen. |
• Galaxien
Der wohl gewaltigste
Dynamikumfang wird für die saubere Darstellung von Galaxien benötigt. Das Helligkeitsverhältnis
zwischen dem hellen (nicht ausgebrannten!) Zentralbereich und den meist äußerst lichtschwachen
Außenbereichen der Spiralarme beträgt nicht selten 1:10.000 und mehr. Das geringe Eigenrauschen
der Kamera ist da sehr hilfreich. Zusammen mit der (allgemein üblichen) 16-Bit-Auflösung der
Helligkeitswerte ergibt sich bereits bei einer Einzelaufnahme ein Dynamikbereich von bis zu
7 Magnituden, der dann durch Stacken vieler Einzelaufnahmen deutlich vergrößert werden
kann.![]() 659×494, 40.883 Bytes ![]() 659×494, 32.731 Bytes ![]() | NGC 3521Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-04-13 20:55 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 30s Stacking: 152 Belichtung eff: 369,9s Bias/Rauschen: 1701 ADU / 77 (74,0) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 21,5 mag Theor. Grenz-FH 25,2 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 213,5 Lj pro Pixel Info: Helles Mondlicht bei ansonsten prächtigen Bedingungen bringen zwar viel Schärfe aber leider auch einen entsprechend hellen Bildhintergrund wie man unschwer an Bias und Rauschen erkennen kann. So weicht auch aufgrund des stärkeren Rauschens die tatsächlich gemessene Grenzhelligkeit mit 20,7 mag erheblich von der theoretischen ab. Auch ohne Mondlicht verträgt NGC 3521 kaum mehr als 30 s Belichtungszeit pro Einzelaufnahme, da es den hellen Kern sonst schnell ausbrennt. Für die 2. Aufnahme wurden am 23.4.2008 noch viele Photonen im Hα-Licht gesammelt und diese dem L- und Rotkanal hinzugefügt. Tatsächlich kann dadurch deutlich gezeigt werden, daß NGC 3521 mit sehr vielen, recht lichtstarken Sternentstehungsgebieten durchsetzt ist. |
![]() 659×494, 49.151 Bytes ![]() | NGC 5364 und [360] CarlovaAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-05-11 21:58 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz + Hα Belichtung: 55s Stacking: 338 Belichtung eff: 1.011,2s Bias/Rauschen: 906 ADU / 50 (51,8) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 21,8 mag Theor. Grenz-FH 26,0 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 387,8 Lj pro Pixel Info: 300 Aufnahmen à 30s Belichtungszeit - das klingt gewaltig, liefert aber ein nur wenig besseres Resultat als 38 Aufnahmen à 80s. Nur hat leider das Licht des Halbmondes keine längere Belichtungszeit zugelassen. Insgesamt konnte die gemessene Grenzhelligkeit daher nur auf 21,7 mag gesteigert werden. Die angegebene Belichtungszeit ist übrigens der Mittelwert aus den kombinierten Belichtungszeiten von 38 × 80s + 300 × 30s. Die Punktspur von Carlova stammt aus Teilen der Ablichtungen in einem zeitlichen Abstand von genau 42 Minuten und zeigt, wie sich der kleine Brocken mit knapp 24"/h rückläufig nach West-West-Nord bewegt. |
![]() 659×494, 32.438 Bytes ![]() | NGC 3810 mit [947] MonterosaAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-17 00:00 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 10s Stacking: 717 Belichtung eff: 267,8s Bias/Rauschen: 720 ADU / 45 (45,1) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 20,4 mag Theor. Grenz-FH 23,6 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 426,9 Lj pro Pixel Info: Helles Mondlicht bei ansonsten erstklassigen Bedingungen ließ nur 10 s Belichtungszeit pro Einzelaufnahme zu, doch auf diesen waren die Spiralarme der Galaxie bereits andeutungsweise zu erkennen. Die Punktspur setzt sich aus jeweils 22 gestackten Einzelaufnahmen zusammen, wobei der zeitliche Abstand exakt 30 Minuten betrug. In dieser Zeit bewegte sich Monterosa um gut 14" (entsprechend ca. 10 Pixel) in west-west-nördliche ("2 Uhr") Richtung. Die Farbaufnahme wurde am 9.3.2008 angefertigt und mit dem Schwarz/Weißbild zu einem LRGB kombiniert. |
![]() 659×494, 28.631 Bytes ![]() 659×494, 40.816 Bytes Kommentierte Version: ![]() 659×494, 48.857 Bytes ![]() | M 87 und sein JetAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-10 02:12 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 30s Stacking: 110 Belichtung eff: 314,6s Bias/Rauschen: 650 ADU / 42 (42,3) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 21,4 mag Theor. Grenz-FH 25,9 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 426,9 Lj pro Pixel Info: Wenn beste Bedingungen und ein Wochenende zusammenfallen, dann werden die Nächte lang ;=} So habe ich schön lange auf diese interessante elliptische Galaxie gehalten und konnte den Jet, der von dem Schwarzen Loch im höchst aktiven Kern dieser Galaxie ausgeht, recht sauber abbilden. Im Außenbereich sind die hellsten und größten Kugelsternhaufen sehr schön als kleine "Knötchen" zu erkennen. Für das 2. Bild: kamen am 9.3.2008 noch Aufnahmen mir RGB-Filtern hinzu. Interessant (aber nicht überraschend) ist die Farbe des Jets, die im Kontrast zum Rest der Galaxie eher sehr leicht in bläuliche tendiert. Das 3. Bild: ist kommentiert, denn im Bildfeld der Kamera befinden sich noch einige Hintergrundgalaxien. |
![]() 659×494, 20.351 Bytes ![]() 659×494, 32.593 Bytes ![]() | Messier 66 [NGC 3627]Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-03 01:05 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 20s Stacking: 94 Belichtung eff: 193,9s Bias/Rauschen: 450 ADU / 35 (33,0) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 20,8 mag Theor. Grenz-FH 25,7 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 249,0 Lj pro Pixel Info: Die erste Nacht mit guten Bedingungen in diesem Jahr wurde unter anderem für eine tiefere Ablichtung dieser schönen Galaxie genutzt. Die Rohbilder waren bereits so gut, daß mit » DDP und leichter Schärfung nur noch geringfügig nachbearbeitet werden mußte. Eine Galaxie lebt von ihrer Farbe! So habe ich am 10.2.2008 noch eine RGB-Aufnahme angefertigt und zusammen mit der bestehenden Schwarz-Weiß-Aufnahme ein L-RGB-Komposit erstellt. Gut zu sehen ist der rötliche Kern mit alten, roten Sternen darin und weiter außen die blauen Gebiete, in denen sich viele junge, heiße Sterne befinden. |
![]() 659×494, 32.768 Bytes ![]() 659×494, 40.769 Bytes ![]() | NGC 7667 und UGC 12589Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-10-31 19:52 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: IR-Sperrfilter Belichtung: 120s Stacking: 103 Belichtung eff: 1.217,9s Bias/Rauschen: 3200 ADU / 105 (103,6) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 20,4 mag Theor. Grenz-FH 25,2 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 896,5 Lj pro Pixel Info: Die Luft war während der Aufnahmezeit derart feucht, daß ich die Schmidtplatte alle 20 Minuten abföhnen mußte. Ständig durchziehende Nebelschwaden erschwerten die "Arbeit" zusätzlich. So waren von den insgesamt 46 gemachten Aufnahmen nur 31 überhaupt brauchbar. Keine gute Ausbeute für die Gesamtaufnahmedauer von 1¾ Stunden! Tags darauf entstanden die Farbaufnahmen dazu bei besten Bedingungen. Für das 2. Bild wurden am 5.11.2007 noch ein paar Photonen gesammelt. 72 Bilder kamen unter einigermaßen guten Bedingungen hinzu. Bei 2 Minuten pro Einzelbelichtung sind das immerhin fast 2½ Stunden Gesamtaufnahmedauer! |
![]() 659×494, 81.665 Bytes ![]() 659×494, 81.380 Bytes ![]() | LEO IAufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2008-02-08 23:21 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: L-RGB-Filtersatz Belichtung: 60s Stacking: 60 Belichtung eff: 464,8s Bias/Rauschen: 830 ADU / 50 (49,2) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 21,3 mag Theor. Grenz-FH 26,3 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 5,337 Lj pro Pixel Info: Bei guten Bedingungen entstand die links gezeigte Aufnahme, die im Nachhinein nur leicht geschärft und mit DDP bearbeitet werden mußte. 2. Bild: Tags darauf entstanden nochmal Aufnahmeserien mit RGB-Filtern um der interessanten Zwerggalaxie ein wenig Farbe einzuhauchen. Es fällt auf, daß sich in LEO I sehr viele helle Rote Riesen befinden, die die gesamte Galaxie leicht gelblich erscheinen lassen. |
![]() 659×494, 65.160 Bytes ![]() | HII-Regionen in IC 1613Aufnahmedaten: Aufnahmezeit: 2007-12-29 18:32 UTC Teleskop: Meade 10" LX200GPS Öffnung: 254 mm Brennweite: 1040 mm (Reducer) Öffnungsverh.: f/4,1 Kamera: ATiK 16IC-HS Filter: RGB-Filtersatz + Schmalbandfilter Belichtung: 60s Stacking: 170 Belichtung eff: 782,3s Bias/Rauschen: 1680 ADU / 76 (73,5) RMS Vb: 82 × Theor. Grenzgröße 19,6 mag Theor. Grenz-FH 24,8 mag/"² Bildfeld: 16,12' × 12,08' Abbildungsmaßstab 1,47" / 2,15"² / 16,365 Lj pro Pixel Info: Am 29.12.2007 kamen nochmals 120 1-minütige Belichtungen für Luminanz hinzu. Nach Abzug eines Flats, das gleich im Anschluß daran aufgenommen wurde, leuchtete die Zwerggalaxie richtig schön heraus. Die Aufnahme wurde mit den bestehenden 50 Luminanzbildern und den Hα-Aufnahmen kombiniert und aus der Farbaufnahme vom 28.11.2007 ein L-HαRGB-Komposit angefertigt. Die HII-Regionen sind nun auch im Kern der Galaxie deutlich zu sehen. Für alle Aufnahmen zusammengenommen ist eine stattliche Belichtungszeit von 6,82 Stunden zusammengekommen! |
![Eulennebel M97 [NGC 3587]](../aufnahmen/img/gasnebel/m97.2007-05-12.21-38UTC.kl.jpg)



























![NGC 5364 und [360] Carlova](../aufnahmen/img/galaxien/ngc5364.2008-05-11.21-58UTC.kl.jpg)
![NGC 3810 mit [947] Monterosa](../aufnahmen/img/galaxien/ngc3810.2008-02-17.00-00UTC.kl.jpg)



![Messier 66 [NGC 3627]](../aufnahmen/img/galaxien/m66.2008-02-03.01-05UTC.kl.jpg)
![Messier 66 [NGC 3627]](../aufnahmen/img/galaxien/m66.2008-02-10.kl.jpg)




