Astrofotografie

Grundlagen



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Grundlagen

Eine gute Aufnahmetechnik soll bestmögliche Rohbilder liefern, denn nur mit guten Rohbilder lassen sich mit den vielfältigen Möglichkeiten der Bildbearbeitung beste Resultate erzielen.

Der Übergang von der weiten, "analogen" - sichtbaren Welt in die enge, digitale Welt, die nur aus diskreten und endlichen Zahlenwerten besteht, verlangt nach besonderer Aufmerksamkeit. Da kommen Dinge ins Spiel, über die sich der "analoge Fotograf" keine Sorgen machen muß.

Entscheidend für das Anfertigen guter Rohbilder ist auch eine geeignete Projektion.

 
Abtasttheorem  Da wäre einmal die endliche Dichte der abtastenden, lichtempfindlichen Bildpunkte auf dem Kamerachip. Sind sie zu grob angeordnet, können sie feine Bildanteile nicht mehr erfassen - sie verletzen das Nyquist-Kriterium. Das Nyquist-Kriterium besagt in diesem Zusammenhang, daß für eine verlustfreie Aufnahme die Zahl der Pixel die Auflösung um den Faktor 4 übersteigen soll. Also Faktor 2 für die X- und nochmal Faktor 2 für die Y-Richtung.
 
Die Quantisierung Das digitale Abspeichern von Bildinformationen setzt die Umwandlung von beliebig vielen Helligkeitswerten in einzelne Zahlenwerte voraus. Diesen Vorgang nennt man Quantisierung oder "Digitalisierung", die Grundvoraussetzung zur digitalen Bildbearbeitung. Doch leider geht diese Quantisierung niemals ganz verlustfrei vonstatten.
 
Fokale Projektion Bei der fokalen Projektion befindet sich der lichtempfindliche Kamerachip direkt im Hauptfokus des Teleskops. Diese Art der Projektion ist besonders lichtstark, denn das Licht wird weder durch das Linsensystem eines Okulars noch das der Kameraoptik geschwächt.
 
Klassische Okularprojektion Grundsätzlich muß man bei der Okularprojektion streng zwischen der klassischen Okularprojektion und der afokalen Okularprojektion unterscheiden. Bei der klassischen Okularprojektion befindet sich der Kamerachip nicht im Hauptfokus des Systems, sondern im Fokus eines Projektionsokulars, woraus sich die Möglichkeit einer variablen effektiven Brennweite des Gesamtsystems ergibt.
 
Afokale Okularprojektion Bei dieser Art der Projektion, muß das Licht erst das vergrößernde Okular und dann - im Gegensatz zur klassischen Okularprojektion - das Linsensystem der Kameraoptik passieren, bevor es den Kamerachip erreicht. Das kostet Helligkeit und Schärfe, was die afokale Okularprojektion stets zu einem Kompromiß macht. Bei den heute weit verbreiteten digitalen Kleinbildkameras mit fest montiertem Objektiv ist dies jedoch die einzige Möglichkeit, Astroaufnahmen duch das Teleskop anzufertigen.
 
 
 
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