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Offene Sternhaufen



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Offene Sternhaufen

Offene Sternhaufen sind lose Sternansammlungen, deren Einzelsterne in der Regel aus einer gemeinsamen Gas- und Staubwolke entstanden sind und in die diese oft noch eingebettet sind.

Offene Sternhaufen sind lose, gravitativ nur schwach oder gar nicht gebundene Sternansammlungen, die sich meist aus einer gemeinsamen Gaswolke gebildet haben. Oft sind diese Sternansammlungen noch in diesen Gaswolken, die hauptsächlich aus Wasserstoff bestehen, eingebettet, wobei der Prozeß der Sternentstehung immer noch andauert. So finden sich in diesen Gasnebeln meist viele sehr junge Protosterne und polwärts die interessanten Herbig-Haro-Objekte. Junge heiße Riesensterne regen diese Gaswolken nicht selten zum Leuten in der typisch roten Hα Emissionslinie an. Offene Sternhaufen sind damit recht junge Gebilde, oft nur einige zig Millionen Jahre alt.

 

M 11 In einigen 100 Millionen Jahren werden die Offenen Sternhaufen ihre leuchtkräftigsten O- und B-Sterne verloren haben, denn diese Sterne sind einfach zu kurzlebig. Übrig bleiben dann nur noch kleinere Sterne vom Spektraltyp A oder noch kühler, während sich das Gas längst verflüchtigt hat. Ein solcher alter Offener Sternhaufen wirkt dann auf den Beobachter eher etwas unscheinbar, etwa NGC 2395.

Typische Beispiele sind Schmetterlingshaufen M6 (wenig Gas), der Wildentenhaufen M11 (Abbildung) oder der Offene Sternhaufen NGC 6530 im berühmten Lagunennebel M8.
 

 

32 Sternhaufenaufnahmen & verwendete Aufnahmetechnik:

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