Zubehör
Ein schlechtes Zubehör, etwa eine sich selbst entladende Auto'batterie', kann aus einem guten Fahrzeug schnell ein "Stehzeug" machen. Genauso verhält es sich beim System Teleskop. Hat man eine tolle Teleskopoptik und eine wacklige Montierung dazu, dann ist beides zusammen in der Praxis unbrauchbar.
Die folgenden Beiträge sollen aufklären und helfen, Fehlinvestitionen zu vermeiden.
| Montierungen | Warum eine gute und stabile Montierung für die Astrofotografie wichtiger ist, als die
freie Öffnung der Teleskopoptik begreift jeder, der schon mal versucht hat, halbwegs
brauchbare Astrofotos mit einem guten Teleskop auf einer wackeligen Montierung zu machen. | |
| Okulare | Der Begriff Okular stammt von dem lateinischen Wort Oculus (=Auge) ab. Man könnte es als
"Präzisions-Mini-Mikroskop" bezeichnen, das die Projektion in der Brennebene des
Teleskopobjektivs angemessen vergrößern soll. Hier sind gewaltige
Qualitätsunterschiede die Norm. | |
| Linsen | Brennnnweitenverändernde Linsen (-systeme) können besonders bei der optisch etwas
starren Fokalprojektion durchaus Sinn machen. Eine Barlowlinse verlängert die Brennweite,
während eine Brennweitenverkürzungslinse gerade das Gegenteil bewirkt. Auch hier
ist besonders auf eine qualitativ hochwertige, apochromatische Optik zu achten. | |
| Filter | Dieser Beitrag informiert über den Einsatz von Filtern bei der digitalen Astrofotografie.
Gemeinsam ist allen Filtern mit Ausnahme der Sonnenfilter, daß sie bestimmte Spektralbereiche
gezielt blockieren, um Abbildungsfehler zu verringern oder um den Kontrast zu verbessern.
Welcher Filter für welchen Zweck einsetzbar ist, wird in diesem Beitrag diskutiert. |