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Optik - Berechnungen



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Optik - Berechnungen

Mit Hilfe dieses Rechners lassen sich viele der in der Astrofotografie wichtigen Kenngrößen einer Teleskopoptik mit Zubehör berechnen. Das visuelle Ergebnis wird grafisch simuliert.

Dies ist ein ganz spezieller "Taschenrechner" für jeden, der dem interessanten Hobby der Astrofotografie frönt. Mit ihm lassen sich durch Auswählen einiger weniger Parameter wie Brennweite, Objektgröße und Kamerachip eine Vielzahl an wichtigen Kenngrößen berechnen, die für die Astrofotografie von Bedeutung sind. Dieser "Offline-taugliche" Optik-Rechner ist vollständig in JavaScript programmiert, sodaß diese Seite nicht immer wieder neu geladen werden muß. Lediglich die Darstellung der simulierten Objekte unten setzt einen Netzzugang voraus.

Bei den scheinbaren Planetengrößen werden jeweils die Daten der kommenden Oppositionen bzw. Unteren Konjunktionen berücksichtigt. Es wird ein sehr gutes Seeing mit einem kurzzeitigen (< 100 ms) FWHM von besser 1" ( besser 8/10 ) unterstellt.

 
Objektivöffnung: 
Auflösungsvermögen:4"
Max. sinnvolle Vergrößerung:
 
60 ×
Grenzhelligkeit Livebild (*):7.49 mag
Grenzhelligkeit Summenbild (**):
 
11.27 mag
Objektiv-Brennweite:
Linse:
effektive Brennweite:350 mm
Öffnungsverhältnis:f/11.7
Beugungsscheibchen in Brennebene:14.22 µm (bei 500 nm, 1. Minimum)
Beugungsscheibchen FWHM:7.82 µm (Rayleigh)
entspricht
 
8.38 " bzw. 4.61 "
Okular-Brennweite:
Vergrößerung:74 ×
Austrittspupille:
 
0.4 mm
Objektgröße:
Objektgröße in Brennebene:16.97 µm
 
Kamera (Pixel / Auflösung):
Auflösung des Objekts:3 × 3 Pixel
Abtastrate / Beugungsscheibchen:1.4 × (Nyquist-Kriterium nicht erfüllt)
1 Pixel entspricht:3.3 "
Bildfeld:35.2 × 26.4 '
"Vergrößerung" (***) am Bildschirm:36 ×
 
Und so wird die Merkursichel am Bildschirm zu sehen sein:
 
 
Diese Abbildung ist nur realistisch, wenn auch realistische Vergrößerungen eingestellt und die Bilder optimiert werden, so wie im Abschnitt Bildbearbeitung beschrieben.

(*) Gilt für eine optimierte ToUcam bei mittlerem bis gutem Seeing (5-6/10) und guter Transparenz (7/10) bzw. 5,5mag visuell in mittlerer Höhe über dem Horizont (45°).

(**) Summenbild nach 1.024 Additionen mit Darkframe-Abzug nach Optimierung des Histogramms.

(***) Die "Vergrößerung" am Bildschirm ist etwas erklärungsbedürftig, denn entscheidend hierfür ist der richtige Augenabstand zum Bildschirm. Grundsätzlich sollte dieser ca. 50-60 cm betragen, so daß man die TFT-Pixel bzw die Lochmaske bei älteren CRT's gerade nicht mehr oder nur mit viel Mühe erkennen kann. Folgendes ´Testbild´ soll helfen, den richtigen Augenabstand zu finden:

Zu geringer Augenabstand: Wenn das große Quadrat gestreift erscheint und das graue Feld bunt.

Zu großer Augenabstand: Wenn der kleine Punkt in der Mitte des kleinen grünen Quadrats nicht mehr erkennbar ist.

Richtiger Augenabstand: Der kleine Punkt in der Mitte des kleinen grünen Quadrats ist noch gut erkennbar, das graue Feld darunter erscheint etwas strukturiert aber eben noch grau, das große Quadrat läßt eine ganz leichte Streifigkeit erahnen.

Mehr dazu auf der Seite Projektion.

 
 


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