Astrofotografie :: Korrekturen - Kontrast

 
Kontrast und Bildhelligkeit lassen sich mit der Helligkeitskurve in weiten Grenzen einstellen. Dabei ist große Sorgfalt geboten, denn diese Art der Korrektur ist nicht verlustfrei!

Korrekturen - Kontrast

Mit der Helligkeitskurve läßt sich der Kontrast und die Gesamthelligkeit der Aufnahme beliebig steuern. Doch bedenke - hier wird das Histogramm in einigen Bereichen gestaucht, was wegen der Quantisierung stets zu geringfügigen Verlusten in der Bildinformation führt. Hier ist also große Sorgfalt und Fingerspitzengefühl erforderlich.

Ein flacher Kurvenverlauf bedeutet: In diesem Helligkeitsbereich ist der Kontrast schwächer, ein steiler Verlauf bedeutet genau das Gegenteil. Mit dieser Technik lassen sich die interessanten Details in einer Aufnahme beliebig steuern.

Die Praxis:

Helligkeitskurve   Mars
 
Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme von Mars. Das Histogramm wurde bereits korrigiert, Die Aufnahme erscheint jedoch insgesamt etwas zu hell. Außerdem haben wir wenig wichtige Informationen in den ganz dunklen und in den ganz hellen Bereichen.
 
 
Helligkeitskurve   Mars
 
Nun die (etwas übertriebene) Korrektur: Die Helligkeitskurve wurde so verändert, daß kontrastschwache Bereiche in den hellen Ebenen nun deutlich besser zu erkennen sind. Dies geht jedoch auf Kosten der ohnehin schon kontrastreichen dunklen Ebenen und auf den fast weißen Bildteile, die schon vorher keinerlei Struktur aufgewiesen haben.

Fazit:

Eine Kontrastkorrektur ist im Gegensatz zur Histogrammkorrektur niemals verlustfrei und sollte daher mit Bedacht eingesetzt werden.
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