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Sonderbericht: Planetentreffen



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Sonderbericht: Planetentreffen

Treffen der 3 hellen Planeten am Abendhimmel des 27.5.2013

Am 26. und 27.5.2013 kam es zu einer sehr seltenen Planetenkonstellation, bei der Merkur, Venus und Jupiter in einem Kreis von weniger als einem Grad Radius zu sehen waren. Alle 3 Planeten befanden sich aus unserer Sicht fast hinter der Sonne. Mit jeweils -1,9 mag waren Merkur und Jupiter annähernd gleich hell, obwohl mir Jupiter visuell deutlich heller vorkam. Venus dominierte mit ihren -3,9 mag der Trio klar. Von den 5 hellen, also mit dem freien Auge sichtbaren Planeten, glänzte nur Mars durch Abwesenheit, er befand sich bereits knapp westlich hinter der Sonne. Saturn stand der Sonne nach seiner Opposition fast gegenüber.

 
SonnenuntergangSonnenuntergang

Vorbereitung beim Sonnenuntergang - Brennweite, Belichtungszeit, Fokussierung - alles muß perfekt stimmen, denn das Zeitfenster, in dem alle 3 Planeten gut zu sehen sind, dürfte angesichts der immer wieder durchziehenden Wolken sehr kurz werden. 1/100s, 55mm, Blende 8, ISO 200

Erster VersuchErster Versuch

Um 20:10 konnten wir Venus bereits mit dem freien Auge gut erkennen. Im Fernglas waren dann auch Jupiter und Merkur gegen den noch hellen Abendhimmel zu erkennen. Auf dem großen Bild sind Venus und Jupiter gut zu sehen, bei Merkur muß man da schon genauer hinsehen. Alle 3 Planeten werden etwas hervorgehoben, wenn man die Maus über das Vorschaubild fährt. 1/3s, 55mm, Blende 8, ISO 100

AbenddämmerungAbenddämmerung

Kaum 20 Minuten später war es dann schon merklich dunkler. Zeit das Objektiv zu wechseln. Das «Dreigestirn» ist nun nicht mehr zu übersehen. Kurz bevor die Wolken wieder alles verdeckten, waren alle 3 Planeten auch mit dem freien Auge gut zu sehen. Minuten später versanken Venus und Jupiter im Horizontdunst, und Merkur versteckte sich hinter dem Gewölk, das von Westen hereinzog. Alle Planeten werden beschriftet, wenn man die Maus über das Vorschaubild fährt. 1/25s, 135mm, Blende 3,5, ISO 100

NachtaufnahmeNachtaufnahme

Fast alle Astrofotografen sind Spielratz´n, ich gehöre selbstverständlich auch dazu. Woll´n doch mal schauen, was mit so wenig Restlicht noch so alles drin ist. Für die Schwaigeralm (1.123m) hat es jedenfalls locker gereicht. Mit dem freien Auge hat man allerdings so gut wie nichts mehr gesehen.... 20s, 135mm, Blende 3,5, ISO 200

 
 
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