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Sternhaufen - Messier 50 [NGC 2323]

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Sternhaufen - Messier 50 [NGC 2323]

Messier 50: In dem Offenen Sternhaufen Messier 50 leuchten rund 110 Sterne mit einem weiß-bläulichen, 8,3 mag hellen B8-Stern als zweithellstes Mitglied knapp nordöstlich des Zentrums. Einen schönen Kontrast dazu liefert das hellste Haufenmitglied, ein 7,8 mag heller Rote Riese der Spektralklasse K3 etwa 7´ südlich des Zentrums.

Messier 50 liegt rund 70 Lichtjahre unterhalb der galaktischen Ebene im dem galatischen Zentrum abgewandten Teil unseres Spiralarms.


Visuelle Beobachtung
Messier 50 fällt bereits im Sucher als ´Nebelchen´ auf. In einem 60-mm-Kleinrefraktor werden die hellsten Sterne bereits aufgelöst während der Rest noch eher ´neblig´ wirkt. Im 10" SCT ist dieser Sternhaufen sauber aufgelöst und bietet einen prächtigen Anblick mit deutlich mehr als 100 Sternen, die allerdings nicht alle physikalisch dazu gehören. Mit diesem Fernrohr lassen sich auch die beiden Doppelsterne H 748 und Barton 392 leicht trennen.

 
Allgemeine Objektdaten:

Objektgröße:      16´
Entfernung:       2.870 Lj
Ausdehnung:          13 Lj
Alter:            0,1000 Mrd. Jahre
Helligkeit:       5,90 mag
mittlere FH:      20,62 mag/"²
Abs.Helligkeit:   -3,82 mag
Koordinaten:      07h 02m 27,2s / -08° 23' 25"
Sternbild:        Einhorn (Monoceros [MON])
 

Aufnahmen & verwendete Aufnahmetechnik:

Messier 50 [NGC 2323]
600×432, 24.544 Bytes

Messier 50 [NGC 2323]
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2007-02-17 21:47 UTC
Teleskop:         Meade Sucher 50/180
Öffnung:            50 mm
Brennweite:        180 mm
Öffnungsverh.:    f/3,6
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Filter:           IR-Sperrfilter
Belichtung:       1/25s, Gain: 100%, γ max
Weißabgleich:     32 (Rot) / 22 (Blau)
Stacking:         1.024 aus 1.200, automatisch
Belichtung eff:   12,8s
Vb:               18,7 ×
Bildfeld:         64,17' × 46,20'
Abbildungsmaßstab 6,42" / 41,18"² / 0,089 Lj pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     31° 7'
rel. Extinktion:  0,72 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       0°C


Info:
Eigentlich als Testaufnahme ("wie gut gehen Sternhaufen mit so wenig Öffnung?") gedacht, brachte diese "Subminimal-Ausrüstung" eine ganz erstaunliche Bildqualität mit einer ebenso erstaunlichen Grenzhelligkeit von rund 13 mag. Lediglich die Farbkorrektur der sehr kurzbrennweitigen Objektivlinse läßt etwas zu wünschen übrig.
 
M 50 im ´Großen´
640×480, 20.449 Bytes

M 50 im ´Großen´
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2007-02-20 19:52 UTC
Teleskop:         Meade 10" LX200GPS
Öffnung:           254 mm
Brennweite:       1155 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/4,5
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Filter:           IR-Sperrfilter
Belichtung:       1/25s, Gain: 100%, γ max
Weißabgleich:     32 (Rot) / 22 (Blau)
Stacking:         1.024 aus 1.200, automatisch
Belichtung eff:   12,8s
Vb:               120,0 ×
Bildfeld:         10,67' × 8,00'
Abbildungsmaßstab 1,00" / 1,00"² / 880,0 AE pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     33° 39'
rel. Extinktion:  0,64 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       0°C


Info:
Zum Vergleich eine weitere Ablichtung desselben Sternhaufens im 10-Zoller. Öffnung ist eben doch durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Öffnung ;=}
 
M 50 mit der DSLR
768×524, 94.093 Bytes

M 50 mit der DSLR
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2009-11-19 02:16 UTC
Teleskop:         SNS 60/750 Refraktor
Öffnung:            60 mm
Brennweite:        750 mm
Öffnungsverh.:    f/12,5
Kamera:           Canon EOS 1000 D
Belichtung:       10s @ ISO 800
Stacking:         23
Belichtung eff:   48,0s
Bias/Rauschen:    1 ADU / 49 RMS (auf 16 Bit bezogen)
Vb:               19,1 ×
Theor. Grenzgröße 14,3 mag
Theor. Grenz-FH   25,1 mag/"²
Bildfeld:         80,26' × 54,76'
Abbildungsmaßstab 6,27" / 39,32"² / 0,087 Lj pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     33° 51'
rel. Extinktion:  0,64 mag
Seeing:           Grottenschlecht
FWHM:             2,4 Pixel = 15,0"
Auflösung:        0,209 Lj
Transparenz:      5.5 fst
Temperatur:       6°C

Grenzhelligkeit:  14,2 mag

Info:
DeepSky mit einem langbrennweitigen FH-Refraktor? Warum nicht, wenn es um die Ablichtung eines hellen Sternhaufens geht. Bei besserem Seeing wäre in Sachen Grenzhelligkeit noch einiges mehr gegangen. Da nutzt auch die bärige Transparenz zum Aufnahmezeitpunkt nichts.
 
 
 
 
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