Astrofotografie :: Emissionsnebel - IC 2162 - Sharpless Quintett

 

Emissionsnebel - IC 2162 - Sharpless Quintett (zuletzt aktualisiert: 13.02.2017)

IC 2162 ist der hellste von 5 benachbarten Emissionsnebeln, dem sogenannten Sharpless-Quintett, im äußersten Norden des Orion. Wir haben hier ein Sternenstehungsgebiet vor uns, in dem relativ massearme Sterne entstehen. IC 2162 gleicht bzgl. Struktur und Aussehen dem bekannten Emissionsnebel M 20 und ist darüber hinaus eine starke Infrarotquelle.

Betrachtet man sich die Aufnahme etwas näher, so kommt man nur auf 4 Nebel, der 5. dieses Quintetts, SH2-258 befindet sich etwas zu weit im Osten um von meiner kleinen Astrokamera noch ´erwischt´ zu werden.

Die Bezeichnungen der einzelnen Nebelteile werden eingeblendet, wenn man mit der Maus über das Vorschaubild fährt.

 
Allgemeine Objektdaten:
Entfernung:       6.500 Lj
Helligkeit:       14,60 mag
Abs.Helligkeit:   3,10 mag
Koordinaten:      06h 12m 54,0s / +17° 59' 00"
Sternbild:        Orion (ORI)
 

Aufnahme & verwendete Aufnahmetechnik:

IC 2162 - Sharpless Quintett IC 2162 - Sharpless Quintett
IC 2162 - Sharpless Quintett
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2017-01-29 20:32 UTC
Montierung:       Celestron CGE Pro
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:        860 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/3,4
Kamera:           ATiK 16IC-HS
Filter:           L-RGB-Filtersatz + Hα
Einzelbelichtung: 30s
Stacking:         81
Belichtung eff:   270,0s
Bias/Rauschen:    1035 ADU / 58 (56,0) RMS
Vb:               67,6 ×
Theor. Grenzgröße 21,7 mag
Theor. Grenz-FH   26,1 mag/"²
Bildfeld:         19,49' × 14,61'
Abbildungsmaßstab 1,77", 3,15"², 0,056 Lj/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     60° 0´
rel. Extinktion:  0,16 mag
Seeing:           Sehr Gut [8/10]
FWHM:             2,2 Pixel ≡ 3,9"
Reale Auflösung:  0,123 Lj
Transparenz:      5.5 fst
Himmelshelligk.:  19,92 mag/"²
Temperatur:       -2°C

Grenzhelligkeit:  20,3 mag

Aufnahmedetails:
L:  81 ×  30s
R:  87 ×  20s, Binning 2
G:  35 ×  20s, Binning 2
B:  33 ×  30s, Binning 2
Hα: 17 × 180s

Info:
Seeing große Klasse, Transparenz gut, da enttäuscht die gemessene Grenzhelligkeit sehr - vielleicht ein Meßfehler? Das gute Seeing verzeiht allerdings auch keine Abbildungsfehler und seien sie noch so gering. Die dreieckigen Sterne im oberen rechten Bereich sagen mir, daß ich den Neigeflansch vielleicht noch ein wenig nachjustieren sollte.

Für das 2. Bild
wurden noch einige Photonen durch einen schmalbandigen (7 nm) Hα-Filter gesammelt. Mehr als 3 Minuten ohne Nachführkontrolle waren nicht drin. Aber was will man machen, wenn das Leitrohr nur noch die Dachrinne zum Nachführen anbieten kann? ;=} Durch diese Schmalbandaufnahmen werden die Nebelteile im Verhältnis natürlich zu hell dargestellt.

 
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