Astrofotografie :: Doppelsterne - 52 Orionis

 

Doppelsterne - 52 Orionis (zuletzt aktualisiert: 24.02.2009)

52 Orionis ist ein sehr enger Doppelstern, der aus zwei praktisch gleichhellen Komponenten besteht. Entdeckt wurde seine Doppelsternnatur bereits 1781.

Visuelle Beobachtung
52 Orionis ist sehr leicht zu finden, denn er befindet sich gleich 2° südwestlich der hellen, roten Beteigeuze, dem linken Schulterstern des Orion. Um diesen Doppelstern sauber zu trennen, benötigt man ein Teleskop mit mindestens 6" Öffnung. Auch im 10-Zöller wird man ein sehr gutes Seeing brauchen, um diesen Doppelstern blickweise trennen zu können. Dabei sollte die Vergrößerung nicht unter 250-fach eingestellt werden. Dafür erleichtert die gleiche Helligkeit der beiden Komponenten eine sichere Trennung.

 
Allgemeine Objektdaten:
Entfernung:       497,7 Lj
Spektralklasse:   A5 / A5
Helligkeit:       5,26 mag (A: 5,99 mag | B: 6,03 mag)
Abstand:          1,1´´
Abs.Helligkeit:   -0,58 mag
Koordinaten:      05h 48m 00,2s / +06° 27' 15"
Sternbild:        Orion (ORI)
 

Aufnahme & verwendete Aufnahmetechnik:

52 Orionis
 
 
52 Orionis
52 Orionis
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2009-01-12 20:29 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:       2950 mm
Öffnungsverh.:    f/11,6
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K - S/W-Mod
Filter:           IR-Passfilter 685nm
Einzelbelichtung: 1/50s, Gain: 40%, γ min
Stacking:         24 aus 1.638, handverlesen
Belichtung eff:   0,2s
Vb:               306,5 ×
Theor. Grenzgröße 9,5 mag
Theor. Grenz-FH   11,9 mag/"²
Bildfeld:         1,04' × 1,04'
Abbildungsmaßstab 0,39", 0,15"², 59,7 AE/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     46° 34´
rel. Extinktion:  0,35 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Transparenz:      4.5 fst
Temperatur:       -1°C


Info:
Die Aufnahme entstand bei hellem Vollmondlicht und mittelprächtigem Seeing. Unter den gut 1.600 Einzelbildern waren nur ganz wenige, auf denen beide Sterne getrennt gesehen werden konnten. Diese wurden zum Stacken hergenommen. Die Schwarz/Weiß-Kamera liefert dafür die bestmögliche Auflösung, und der Infrarotfilter beruhigt das Seeing etwas. Da beide Sterne vom Spektraltyp A5 sind, entspricht das gezeigte Bild auch durchaus der korrekten ´Farbe´.

Das 2. Bild
ist nur eine 2-fache Vergrößerung, denn der Doppelstern auf dem ersten Bild ist schon etwas arg schwer zu erkennen.
 
 
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