Astrofotografie :: Planetarische Nebel - ´Kistennebel´ NGC 6309

 

Planetarische Nebel - ´Kistennebel´ NGC 6309 (zuletzt aktualisiert: 25.05.2009)

Kistennebel (Box Nebula) NGC 6309 ist ein recht ungewöhnlich geformter Planetarischer Nebel mit zwei Zentralsternen, die einen Abstand von weniger als 1" haben und erst durch das HST sauber getrennt werden konnten.

Visuelle Beobachtung (10" SCT)
Die "Kiste" ist im Okular bei 100-facher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen. Mehr als ein farbloses, kleines, längliches Fleckchen ist nicht drin. Eine Beobachtung lohnt sich daher nur in mondlosen Nächten bei guter Transparenz.

 
Allgemeine Objektdaten:
Objektgröße:      16´´
Entfernung:       unbekannt
Helligkeit:       10,80 mag / 14,4 mag (ZS)
mittlere FH:      16,59 mag/"²
Koordinaten:      17h 14m 04,3s / -12° 54' 39"
Sternbild:        Schlangenträger (Ophiuchus [OPH])
 

Aufnahmen & verwendete Aufnahmetechnik:

´Kistennebel´ NGC 6309
´Kistennebel´ NGC 6309
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2006-06-07 23:22 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:        615 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/2,4
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Einzelbelichtung: 1/25s, Gain: 100%, γ max
Stacking:         450 aus 500, automatisch
Belichtung eff:   8,5s
Vb:               63,9 ×
Bildfeld:         20,03' × 15,03'
Abbildungsmaßstab 1,88", 3,53"²/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     29° 21´
rel. Extinktion:  0,77 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       7°C


Info:
Die Aufnahme entstand bei reichlich Mondlicht. Der guten Transparenz ist zu verdanken, daß ein 15-Sternchen von der Kamera durchaus noch erfaßt werden konnte.
 
´Kistennebel´ NGC 6309
 
 
´Kistennebel´ NGC 6309
´Kistennebel´ NGC 6309
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2007-04-22 02:58 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:       1436 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/5,7
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K - S/W-Mod
Einzelbelichtung: 1/25s, Gain: 100%, γ max
Stacking:         1.024 aus 1.200, automatisch
Belichtung eff:   12,8s
Vb:               149,2 ×
Bildfeld:         8,58' × 6,44'
Abbildungsmaßstab 0,80", 0,65"²/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     29° 1´
rel. Extinktion:  0,79 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       10°C


Info:
Mehr als doppelt soviele Aufnahmen, mehr als doppelt soviel Brennweite und ein fast 4-mal so empfindlicher Schwarz-Weiß-Chip - all dies sorgt für eine weit bessere Darstellung dieses kleinen PN´s. Trotzdem - eine imposante Erscheinung ist er wohl erst dann, wenn man ihm mindestens 3 m Brennweite gönnt.

Für die zweite Aufnahme wurde die Farbaufnahme vom 7.6.2006 skaliert und zusammen mit dieser Schwarz-Weiß-Aufnahme ein L-RGB angefertigt.
 
NGC 6309 tiefer belichtet
NGC 6309 tiefer belichtet
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2009-05-24 22:55 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:       1014 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/4,0
Kamera:           ATiK 16IC-HS
Filter:           L-RGB-Filtersatz
Einzelbelichtung: 60s
Stacking:         48
Belichtung eff:   415,7s
Bias/Rauschen:    1100 ADU / 58 (58,0) RMS
Vb:               79,7 ×
Theor. Grenzgröße 20,5 mag
Theor. Grenz-FH   25,6 mag/"²
Bildfeld:         16,53' × 12,39'
Abbildungsmaßstab 1,51", 2,27"²/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     26° 37´
rel. Extinktion:  0,87 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
FWHM:             3,3 Pixel ≡ 5,0"
Transparenz:      5.5 fst
Himmelshelligk.:  20,23 mag/"²
Temperatur:       16°C

L: 48 × 60s
R: 22 × 40s Binning: 2
G: 22 × 40s Binning: 2
B: 27 × 60s Binning: 2
Leitstern: 8,79m / 16´ 15" NW
Autoguiding: Guidedog 1.0.6 und Philips ToUcam (S/W-Mod)


Info:
In der Nacht klarte es gegen Mitternacht überraschend auf. Das anfänglich schlechte Seeing besserte sich zusehends, so daß sich Aufnahmen zu so später Stunde richtig gelohnt haben. Die beiden wurmförmigen Strukturen, die sich östlich und westlich an NGC 6309 anschließen, werden erst auf tiefer belichteten Aufnahmen sichtbar. Die gemessene Grenzhelligkeit beträgt 20,5 mag, die Aufnahme ist mit +1,68° Abweichung halbwegs gut eingenordet.
 
 
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