Astrofotografie :: Sternhaufen - Tau Canis Majoris Cluster NGC 2362

 

Sternhaufen - Tau Canis Majoris Cluster NGC 2362 (zuletzt aktualisiert: 07.02.2007)

NGC 2362 ist ein sehr hübscher Offener Sternhaufen, der den hellen Stern τ CMa umgibt. Dieser ist selbst Mitglied dieses Haufens und als heißer O8-Überriese einer der lichtstärksten Sterne überhaupt: Seine gewaltige Leuchtkraft übersteigt die unserer Sonne um das 50.000-fache, was einer absoluten Helligkeit von -7 mag entspricht! τ CMa ist ein spektroskopischer Doppelstern, wobei das Gesamtsystem etwa 40 - 50 Sonnenmassen beinhaltet.

Zu NGC 2362 gehören etwa 60 Sterne, die mit ca. 25 Mio. Jahren allesamt auffallend jung sind.

Visuelle Beobachtung:
Beim Aufstöbern von vY CMa beginnt man das "Starhopping" zweckmäßigerweise mit dem 4 mag hellen Stern τ CMa. Beim Blick durch das Okular an einem 10-Zoller fällt sofort ein bildschöner Sternhaufen auf, der diesen hellen Stern umgibt.

 
Allgemeine Objektdaten:
Objektgröße:      8´
Entfernung:       5.000 Lj
Alter:            0,0300 Mrd. Jahre
Helligkeit:       4,10 mag
mittlere FH:      17,31 mag/"²
Abs.Helligkeit:   -6,83 mag
Koordinaten:      07h 18m 41,4s / -24° 57' 15"
Sternbild:        Großer Hund (Canis Major [CMA])
 

Aufnahme & verwendete Aufnahmetechnik:

Tau Canis Majoris Cluster NGC 2362
Tau Canis Majoris Cluster NGC 2362
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2007-02-04 22:44 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:       1436 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/5,7
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Einzelbelichtung: 1/25s, Gain: 40%, γ max
Weißabgleich:     38 (Rot) / 19 (Blau)
Stacking:         1.024 aus 1.400, automatisch
Belichtung eff:   12,8s
Vb:               149,2 ×
Bildfeld:         8,53' × 6,35'
Abbildungsmaßstab 0,80", 0,65"², 1.233,1 AE/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     17° 9´
rel. Extinktion:  1,33 mag
Seeing:           Schlecht [2-3/10]
Temperatur:       -1°C


Info:
Leider hat das Seeing gegen Ende dieser Beobachtungs- und "Astrofotografienacht" merklich nachgelassen, wobei aufziehende Schleierwolken dem Treiben am Teleskop ein baldiges Ende bereitete. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß die zu riesigen Kugeln "aufgeblasenen" Sterne einer extremen Schärfung bedurften.

Vorsorglich habe ich die Kamera noch 200 Bilder "weiterlaufen" lassen - so konnten die ganz miserablen Einzelbilder schon vor dem Stacken gelöscht werden - knapp 250 Bilder waren absolut nicht zu gebrauchen!
 
 
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