Astrofotografie :: Sternhaufen - Hyaden und Plejaden

 

Sternhaufen - Hyaden und Plejaden (zuletzt aktualisiert: 30.12.2011)

Die Hyaden, auch unter Melotte 25 bekannt, sind ein Offener Sternhaufen in rund 150 Lichtjahren Entfernung, der etwa 350 Sterne umfaßt. Mittendrin befindet sich der 0,85 mag hellste und nur 67 Lj entfernte Stern Aldebaran im Stier, ein Roter Riese der Spektralklasse K5, der jedoch physikalisch nicht zu den Hyaden gehört. Die hellsten Sterne leuchten uns mit rund 3,5 mag entgegen, so daß wir sie bequem mit den freien Augen auflösen können. Trotzdem sind die Hyaden bei weitem nicht so auffällig wie "Nachbarhaufen" Plejaden.

 
Allgemeine Objektdaten:
Objektgröße:      5,5°
Entfernung:       153 Lj
Ausdehnung:        15 Lj
Alter:            0,6000 Mrd. Jahre
Helligkeit:       1,00 mag
mittlere FH:      22,32 mag/"²
Abs.Helligkeit:   -2,36 mag
Koordinaten:      04h 27m 00,0s / +15° 52' 00"
Sternbild:        Stier (Taurus [TAU])
 

Aufnahme & verwendete Aufnahmetechnik:

Hyaden und Plejaden
Hyaden und Plejaden
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2011-11-02 23:14 UTC
Montierung:       EQ1
Teleskop:         Takumar 1:3.5/28
Öffnung:             8 mm
Brennweite:         28 mm
Öffnungsverh.:    f/3,5
Kamera:           Canon EOS 1000 D
Einzelbelichtung: 30s @ ISO 800
Stacking:         30
Belichtung eff:   164,3s
Bias/Rauschen:    375 ADU / 64 RMS (auf 16 Bit bezogen)
Vb:               1,4 × (Abbildung 1/2)
Theor. Grenzgröße 12,9 mag
Theor. Grenz-FH   27,2 mag/"²
Bildfeld:         20,99° × 14,93°
Abbildungsmaßstab 83,98", 7.052,51"², 0,062 Lj/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     57° 30´
rel. Extinktion:  0,18 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
FWHM:             1,9 Pixel ≡ 159,6"
Reale Auflösung:  0,118 Lj
Transparenz:      5.0 fst
Temperatur:       6°C


Info:
Eine Aufnahme, die mit 24 mm Brennweite aufgenommen und nachträglich auf 50% verkleinert wurde zeigt sich am Bildschirm ungefähr so wie mit dem freien Auge betrachtet. Nur eben bedeutend heller. Knapp 13° nordwestlich davon sind die Plejaden sehr schön zu erkennen. Knapp nordöstlich befinden sich noch die beiden visuell kleineren Offenen Sternhaufen NGC 1647 und NGC 1746.
 
 
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