Astrofotografie :: Kugelsternhaufen - Messier 28 [NGC 6626]

 

Kugelsternhaufen - Messier 28 [NGC 6626] (zuletzt aktualisiert: 03.09.2006)

M28 ist ein recht hübscher und leicht elliptischer Kugelsternhaufen im Schützen. Er enthält einen Millisekunden-Pulsar namens 1620-26, der sich alle 11 ms einmal um seine eigene Achse dreht. (Das sind immerhin knapp 5.455 Umdrehungen pro Minute!)

Visuelle Beobachtung:
M28 fristet leider ein Schattendasein ganz in der Nähe des prächtigen M22. Trotzdem sollte man ihm gelegentlich auch mal einen Blick gönnen, denn in einem größeren Instrument ab ca. 8" kann man in ihm trotz seiner sehr südlichen Position durchaus eine ganze Menge Einzelsterne auflösen.

 
Allgemeine Objektdaten:
Objektgröße:      15´
Entfernung:       18.300 Lj
Ausdehnung:           60 Lj
Helligkeit:       6,80 mag / 9,45 mag (hellster Einzelstern)
mittlere FH:      21,38 mag/"²
Abs.Helligkeit:   -6,95 mag
Koordinaten:      18h 24m 32,9s / -24° 52' 12"
Sternbild:        Schütze (Sagittarius [SGR])
 

Aufnahme & verwendete Aufnahmetechnik:

Messier 28 [NGC 6626]
Messier 28 [NGC 6626]
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2006-07-02 23:04 UTC
Montierung:       Meade LX200GPS (G
Teleskop:         Meade 10" SCT
Öffnung:           254 mm
Brennweite:        615 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/2,4
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Einzelbelichtung: 1/25s, Gain: 100%, γ max
Stacking:         450 aus 500, automatisch
Belichtung eff:   8,5s
Vb:               63,9 ×
Bildfeld:         20,03' × 15,03'
Abbildungsmaßstab 1,88", 3,53"², 0,167 Lj/Px

Bedingungen:
Horizonthöhe:     17° 25´
rel. Extinktion:  1,31 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       13°C


Info:
Nur gut 17° über dem Horizont muß sich das ohnehin nicht gerade üppig helle Licht von M28 durch ziemlich viel unruhige Luft kämpfen, bis es auf den Hauptspiegel des Beobachters trifft. Große Sternradien nach dem Stacken und eine Grenzhelligkeit von nur 14 mag sind die Folge. Ersteres konnte durch kräftiges Nachschärfen verbessert werden. Trotz aller Bemühungen war das Auflösen von Einzelsternen bis ganz ins Zentrum hinein sehr schwierig.
 
 
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