Die FitsWork-Anleitung
Aktuelle Version: 4.39 (1,26 MB)
Jens Dierks FitsWork geht einen ganz konsequenten Weg, wenn es darum geht, aus einem Summenbild mit der typischerweise hohen Farbtiefe das bestmögliche an Detailreichtum herauszuarbeiten. Denn intern rechnet das Programm mit Fließkommazahlen und vermeidet die in der Integerarithmetik sonst üblichen groben Rundungsfehler weitgehend, was von vorn herein für eine ausgezeichnete Bildqualität sorgt. Überraschend ist die beachtliche Geschwindigkeit, mit der FitsWork nicht nur startet, sondern auch "seine" Bilder bearbeitet.
Die Version 4 wurde nicht nur optisch gründlich überarbeitet, sondern auch ´unter der Haube´. So kann z.B. die Größe des Stempelwerkzeugs wesentlich flexibler eingestellt werden, außerdem gibt es eine neue Kopierfunktion. Die Neuerungen erscheinen nach und nach in dieser Anleitung auf den entsprechenden Seiten. Einen Überblick kann man sich darüber mittels RSS-Feeds verschaffen.
Die Bildverarbeitung ist Freeware und kann jederzeit aus dem Netz heruntergeladen werden. Eine weitere Besonderheit unterstreicht die Erstklassigkeit dieser Software: Es gibt kein "professionelles" Installationsprogramm, welches das Windows/System32 - Verzeichnis mit vielen DLL's überflutet. Vielmehr ist das gesamte, in Delphi (=objektorientiertes Pascal) geschriebene Programm monolithisch aufgebaut, dieses kann "gezippt" mit gut 1 MB heruntergeladen werden. ZIP auspacken - FitsWork starten - fertig! Sauberer geht's nicht.
Diese Anleitung soll den Einstieg in das nicht ganz unkomplizierte Programm erleichtern und meine Leser in die Lage versetzen, die enorme Leistungsfähigkeit dieser edlen Bildbearbeitung für ihre Astrofotografien nutzbar zu machen. Die gesamte Anleitung ist in Kapitel und Unterkapitel unterteilt und wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt.
Nebenbei - FITS ist das gebräuchlichste Bildformat in der Astrofotografie und bedeutet Flexible Image Transport System. Die Bilddaten sind unkomprimiert und können in verschiedenen Formaten vorliegen, meist 16 oder 32 Bit, aber auch im Fließkommaformat. Im FITS-Header können eine ganze Menge an Zusatzinformationen untergebracht werden. Das zusammen erklärt die im allgemeinen recht stattlichen Dateigrößen von FITS-Bildern.
Eine Anmerkung vorab: Diese Anleitung ist relativ neu im Netz und
aufgrund der enormen Fülle an den in FitsWork eingebauten Funktionen immer noch nicht vollständig.
Weitere Beiträge sind geplant bzw. schon in Arbeit.
Ein PDF zum Herunterladen
gibt es auf der HP von Carsten Przygoda.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit
willkommen. Mein ganz besonderer Dank gilt dem Programmierer Jens Dierks, der
diese großartige Bildverarbeitung allen Astrofotografen kostenfrei zur Verfügung stellt!