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Gasnebel - &theta

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Gasnebel - &theta

Das Trapez im Orionnebel (M42) ist ein offener Sternhaufen mitten in einem riesigen Sternentstehungsgebiet mit sehr jungen, heißen Riesensternen. Die Komponenten A, B und C haben sich mitterweile als Mehrfachsysteme entpuppt, wobei Komponente B, der lichtschwächste des Quartetts, sogar ein Bedeckungsveränderlicher mit einer Periode von 6,47 Tagen und einer Amplitude von 0,6 mag ist.

Visuelle Beobachtung:
Bereits in einem kleinen Teleskop der "60-mm-Klasse" läßt sich das Trapez im Zentrum von M42 problemlos in seine 4 Komponenten trennen. Im 10-Zoller werden noch die Komponenten E und F sichtbar.

 
Allgemeine Objektdaten:
Entfernung:       ca. 1.625 Lj
Ausdehnung:       ca. 26 Lj (M42)
Spektralklasse:   O6 (C), B0 (A,B
Helligkeit:       4,00 mag 5,1(C) 6,38(D) 6,55(A) 7,49(B)
Abstand:          8,8´´(A-B) 12,8´´(A-C) 21,2´´(A-D)
Abs.Helligkeit:   -4,49 mag
Koordinaten:      05h 35m 16,1s / -05° 23' 07"
Sternbild:        Orion (ORI)
 

Aufnahmen & verwendete Aufnahmetechnik:

&theta
640×480, 28.671 Bytes

 
 
&theta
256×256, 4.083 Bytes

&theta
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2005-12-02 00:05 UTC
Teleskop:         SNS 60/750 Refraktor
Öffnung:            60 mm
Brennweite:        750 mm
Öffnungsverh.:    f/12,5
Kamera:           Philips ToUcam PCVC840K
Filter:           IR-Sperrfilter
Einzelbelichtung: 1/25s, Gain: 100%, γ max
Stacking:         26 aus 256, handverlesen
Belichtung eff:   2,0s
Vb:               77,9 ×
Bildfeld:         16,43' × 12,32'
Abbildungsmaßstab 1,54" / 2,37"² / 767,3 AE pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     36° 53´
rel. Extinktion:  0,55 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
Temperatur:       -5°C


Info:
Im großen Bild ist θ Orionis 2 mit seinen 3 Komponenten A (5,03 mag), B (6,16 mag) und C (9,01 mag) (von rechts nach links) vollständig zu sehen.

Die maximale Belichtungszeit von 1/25 s bei der ToUcam macht es sehr schwierig, den imposanten Emissionsnebel sichtbar zu machen. Dafür kann das "Trapez" θ Orionis 1 im 60mm-Refraktor recht gut abgebildet werden. Das zweite Bild entstammt der gleichen Aufnahmeserie. Dort wurden aber 106 Aufnahmen aufaddiert und mit der ersten Aufnahme kombiniert.
 
Orion komplett
1024×1100, 163.717 Bytes

Orion komplett
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2011-11-03 00:33 UTC
Teleskop:         Takumar 1:3.5/28
Öffnung:             8 mm
Brennweite:         28 mm
Öffnungsverh.:    f/3,5
Kamera:           Canon EOS 1000 D
Einzelbelichtung: 30s @ ISO 800
Stacking:         57
Belichtung eff:   226,5s
Bias/Rauschen:    500 ADU / 70 RMS (auf 16 Bit bezogen)
Vb:               1,4 ×
Theor. Grenzgröße 13,3 mag
Theor. Grenz-FH   27,5 mag/"²
Bildfeld:         23,89° × 25,66°
Abbildungsmaßstab 83,98" / 7.052,51"² pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     37° 18´
rel. Extinktion:  0,54 mag
Seeing:           Mäßig [4/10]
FWHM:             1,9 Pixel ≡ 159,6"
Transparenz:      5.5 fst
Temperatur:       6°C


Info:
Leichter Dunst führt bei der tieferen Belichtung zu "Höfen" um die helleren Sterne herum.
 
Barnards Loop
1024×1024, 188.292 Bytes

Barnards Loop
Aufnahmedaten:
Aufnahmezeit:     2012-01-15 21:59 UTC
Teleskop:         Takumar 1:3.5/28
Öffnung:             8 mm
Brennweite:         28 mm (Reducer)
Öffnungsverh.:    f/3,5
Kamera:           Canon EOS 300 Da
Einzelbelichtung: 30s @ ISO 400
Stacking:         71
Belichtung eff:   252,8s
Bias/Rauschen:    512 ADU / 71 RMS (auf 16 Bit bezogen)
Vb:               2,2 ×
Theor. Grenzgröße 13,0 mag
Theor. Grenz-FH   25,6 mag/"²
Bildfeld:         15,51° × 15,51°
Abbildungsmaßstab 54,51" / 2.971,65"² pro Pixel

Bedingungen:
Horizonthöhe:     39° 50´
rel. Extinktion:  0,48 mag
Seeing:           Mittel [5/10]
FWHM:             3,0 Pixel ≡ 163,5"
Transparenz:      5.5 fst
Temperatur:       0°C


Info:
An Barnards Loop hatte ich mir schon einmal die Zähne ausgebissen. Mit einer modifizierten DSLR sollte es aber schon gehen - aber man sollte schon ganz schön Gas geben oder ein noch lichtstärkeres Objektiv hernehmen. Immerhin, bei gut einer halben Stunde Gesamtbelichtungszeit kommt Barnards Loop gut sichtbar. Eine 10-mal längere Einzelbelichtungszeit wäre zwar besser gewesen, aber das gibt die Montierung EQ1, mit der nachgeführt wurde, nicht mehr her.

Gut zu erkennen: Der Große Orionnebel M42 und die Nebelgebiete um den linken Gürtelstern Alnitak, der Flammennebel NGC 2024 und der Pferdekopfnebel Barnard 33 vor dem Emissionsnebel IC 434
 
 
 
 
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